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Hauptmerkmal
des Wassergartens ist, logischerweise, das Wasser. Nicht nur mittels mehrerer
Teiche, die mit einander verbunden sind oder nicht, sondern auch mittels
halber, mit Wasser gefüllter Regentonnen, großen Töpfen und Kübeln, in denen
vielerlei Wasser- und Sumpfpflanzen wachsen. Weitere Stilelemente sind hölzerne
Terrassen, Treppen und evtl. kleine Brücken, die überdies Struktur anbringen.
Einen Wassergarten kann man sowohl in einem kleinen Stadtgarten,
als auch in einem großen Garten auf dem Land sehr leicht verwirklichen. Das
Fertigstellen ist zwar ziemlich kostspielig, weil es mit viel Arbeit verbunden
ist und viel teures Material benötigt wird, aber letztlich kann ein Wassergarten
jahrelang dermaßen faszinierend sein, wodurch man die finanzielle Investierung
schnell vergißt und sich maßlos am Ergebnis erfreuen kann. Bambus, typische
Sumpfpflanzen und Sträucher sind die wichtigsten Pflanzengruppen im
Wassergarten, abgesehen von den echten Wasserpflanzen wie Wasserlilien und
wie sie alle heißen mögen.
Ganz im Gegensatz zu dem, was man vielleicht glaubt, ist der
Wassergarten sehr pflegebedürftig und mit viel Arbeit verbunden. Es dauert oft
lange, bis das biologische Gleichgewicht in den Gewässern erreicht ist und die
Wasserpflanzen gut wachsen. Oft muß man eingreifen, manchmal sogar mit
chemischen Mitteln, um einem Fischsterben vorzubeugen und dem Vergilben der
Pflanzen Einhalt zu gebieten. Und wenn dann endlich das Gleichgewicht erreicht
ist, was bei einem guten Start schon innerhalb von zwei Jahren der Fall sein
kann, dann beginnt der Kampf gegen wuchernde Wasserplanzen, die sich nur schwer
bezügeln lassen.
Ein Gartentyp für den echten Liebhaber also und für denjenigen, der/die viel
Zeit und Energie investieren kann und will, um den Garten irgendwie im
Gleichgewicht zu halten.
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