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Typisch für
einen Stadtgarten ist seine Größe, - er ist nämlich meist klein. Aber auch auf
kleiner Fläche kan man einen wunderschönen Garten anlegen. Der Stadtgarten hat
den großen Vorteil, daß er über ein für Pflanzen sehr günstiges Mikroklima
verfügt. Der Wind ist schwächer als anderswo und in der Stadt ist es
normalerweise auch ein paar Grad wärmer als auf dem Land. Dadurch gedeihen dort
viele Pflanzen, die eigentlich viel weiter im Süden zuhause sind. Ein Feigenbaum
gegen eine Südmauer, Lavendel, Mittelmeerkräuter, besondere Rosensorten,
Blauregen, Catalpa, usw. werden in ihm üppiger wachsen als anderswo, solange der
Boden fruchtbar ist und nicht zu naß. Aber selbst bei einem relativ hohen
Grundwasserstand gibt es noch viele Möglichkeiten.
Grundstücksbegrenzungen wie Mauern und Holztrennwände sind ideal
für vielerlei Kletterpflanzen.
Der Entwurf eines Stadtgartens wird fast immer Diagonale
aufweisen, durch die der Garten mehr Tiefe bekommt und größer wirkt.
Man kann unendlich viele Materialien verwenden und die
letztendliche Wahl liegt bei der Vorliebe des Eigentümers. In einem Stadtgarten
will jeder Quadratzentimeter des Gartens benutzt werden. Viele Stile sind dafür
geeignet, aber man muß sich schon für einen spezifischen entscheiden, weil
die Fläche einfach zu klein ist für eine Kombination von Stilen.
Ein Stadtgarten ist ziemlich pflegeleicht, weil wenig gejätet
werden muß und weil er einfach klein und übersichtlich ist.
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