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Der
Landschaftsgarten zeichnet sich hauptsächlich durch seine Größe aus. Er sollte
schrittweise in die ihn umgebende Landschaft aufgehen und mit ihr verschmelzen,
ohne zuviel mit ihr zu kontrastieren. Grobe Mauern und Zäune aus Kastanienholz
bilden wichtige Stilelemente. Die Atmosphäre ist ungezwungen und kann zuweilen
sogar wild oder lässig sein.
Robuste Stauden und Sträucher bilden den Rahmen. (Grob)
geschnittene Hecken, große Taxuskugeln, Hortensien, Wildrosen, einjährige
Beetpflanzen in großen, steinernen Trögen oder Töpfen, Strauchrozen, Obstbäume
und selten gemähte Rasenflächen, die zur Wiese werden, bilden unentbehrliche
Stilelemente. Kieselflächen um die Terrassen herum sind durchaus eine
Bereicherung, solange Pflanzengruppen darin wachsen dürfen.
Dieser Gartentyp ist leider nur für diejenigen von uns
reserviert, die einen Garten von mindestens 2000 Quadratmetern besitzen, der
obendrein nicht von angrenzender Bebauung umschlossen ist. Denn sonst kann der
ländliche Effect überhaupt nicht erzielt werden.
Obwohl die Größe eines solchen Gartens es nicht erwarten läßt,
ist ein Landschaftsgarten doch relativ pflegeleicht. Ab und zu das
Gras mähen, Sträucher schneiden, hin und wieder jäten und das Großreinemachen im
Herbst und Frühjahr, - das war's eigentlich schon...
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