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 Der Koloniale Garten



 

              

                  (Foto aus "Het ontwerpen van tuinen in stijl" von John Brookes)                 

 

Merkmal des kolonialen Gartens ist seine enge Verwandtschaft mit dem Cottage-Garten. Dieser Stil wurde von Amerikanern an der Ostküste der USA entwickelt. Er ist salop und ungezwungen. Harmonie mit der unmittelbaren Umgebung spielt eine große Rolle.
Allerdings ist der koloniale Garten etwas formeller als der Cottage-Garten. (Rosen-)Durchgänge, Buksbaumhecken und Lauben sind vielfältig verwendete Stilelemente. Trotzdem ist die Atmosphäre ungezwungen und verspielt. Es werden viel natürliche Materialien benutzt, wie z.B. Naturstein (Flagstones) für Pfade, hölzerne Gartenmöbel, Rindenmulch, hölzerne Regentonnen, italienisches Terracotta usw.
Die Bepflanzung ist planmäßig, aber trotzdem üppig. Kletterpflanzen wie Clematis, Rosen, Blauregen und Efeu sorgen für vertikale Komponenten, die dem Garten einen vornehmen Anblick geben.
Um diesen Stil verwirklichen zu können, sollte der Garten mindestens 300 Quadratmeter groß sein und sollte das Haus frei- oder halbfreistehend sein. Andernfalls kommt dieser Stil nicht zur Geltung und sieht irgendwie "falsch adressiert" aus.

Einmal fertig gestellt, ist die Pflege garnicht so viel Arbeit. Obwohl natürlich regelmäßig gejätet und geschnitten werden muß.
 


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