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Kennzeichnend für den Gräser-Garten sind natürlich vielerlei Gräser, die ein
sehr harmonisches Totalbild bewirken können.
Zu den Gräsern gehören auch die Bambus-Arten, von denen es
zahllose Unterarten gibt, die auch in unserem Klima sehr gut gedeihen. Ein
Gräser-Garten ist meiner Meinung nach weniger geeignet für die Innenstadt, weil
eine gewisse Offenheit und Weite erforderlich ist, um den optimalen Effekt zu
gewährleisten.
Die Gräser kommen am besten zur Geltung,
wenn man Flagstones oder Kieselsteine für die Pfade verwendet. Eine nicht allzu
geschlossene Bepflanzung, bestehend aus solitären Bäumen und Sträuchern rund um
die Gräser würde den Eindruck von Weite und Raum in positivem Sinne verstärken.
Die verschiedenen Gräser werden in großen Gruppen gepflanzt, um
einen möglichst naturgetreuen Effekt zu erreichen. Ein Teich, umsäumt mit
allerlei Sumpfgräsern, könnte eine wundervolle Bereicherung sein. Um den Teich
herum können dann auch allerlei wilde Orchideen und andere blühende Wildpflanzen
wachsen, um den Eindruck eines naturnahen Gartens zu verstärken. Kübel, Vasen
und Ornamente werden nicht oder nur wenig benutzt, um die natürliche
Ausstrahlung des Gartens nicht zu gefährden.
Ein Gräser-Garten ist äußerst pflegeleicht. Jäten und im
Frühjahr die meisten Gräser zurückschneiden ist eigentlich alles. Beregnung ist
selten oder nie notwendig, - somit kann dieser Gartentyp also wochen- und selbst
monatelang an sich selbst überlassen werden.
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