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Kennzeichnend für den Cottage-Garten ist die üppige Blumenvielfalt.
Jedes Stückchen Erde wird genutzt. Eine
deutliche Struktur gibt es nicht, außer daß eben immer viel blühen muß.
Mit natürlichen Materialien wird Atmosphäre geschaffen. Hölzerne
Zäune und Pforten, Pergolas, hölzerne Regentonnen, italienisches Terracotta,
sich schlängernde Pfade aus Flagstones und/oder Pflastersteinen können für die
erstrebte Atmosphäre sorgen.
Von Ende Februar bis in den November hinein blüht vieles im
Überfluß, hauptsächlich robuste Pflanzenarten, die einiges vertragen können.
Einheimische Arten bilden die Basis, bereichert durch ein- und
zweijährige Arten wie Graten-Silberblatt, Fingerhutskraut, Lupine,
Schlafmützchen, Stiefmütterchen und allem, das man schön findet. Und immer gibt
es auch eine kleine Ecke für den Gemüsegarten, wo vielerlei Kräuter, Blumen und
Gemüse-Arten fröhlich durcheinander wachsen.
Sogar ein Teich paßt prima und stört ganz und garnicht. Den
Rahmen bilden Hecken aus rundgeschnittenem Buksbaum und Rosen, sehr viel Rosen.
Strauchrosen, Kletterrozen und Beetrosen.
Der Cottage-Garten ist vor allem ein üppiger Garten, ein
"geordnetes Chaos". Um das zu erreichen, muß man viel mehr tun, als man denkt.
Ein Cottage-Garten ist deshalb auch mit relativ viel Arbeit verbunden. Aber für
jemanden, der/die das Gärtnern liebt, ist das natürlich überhaupt kein Problem.
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